BESUCH AUS HONDSCHOOTE: 26 Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt erleben Osterburken und Umgebung / Freundschaft in Europa ausbauen
Frankreich zu Gast in der Römerstadt


 

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Schüler aus der französischen Partnerstadt Hondschoote sind zurzeit in Osterburken zu Gast. Das Bild zeigt die Besucher mit ihren Gastgebern und den begleitenden Lehrern sowie Schulleiter Willi Biemer, Maren Schäfer, Bürgermeister Jürgen Galm und dem Busfahrer.

OSTERBURKEN. Am Samstagabend trafen 26 französische Schülerinnen und Schüler mit ihren drei Lehrern vom Collège St. Josephe in Hondschoote in Osterburken ein. Sie sind noch bis 22. Juni Gäste der Klasse 7a des Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO).

Den beiden Partnerstädten und ihren Bürgermeistern ist es wichtig, dass neben gemeinsamen Unternehmungen, die die politischen Gemeinden betreffen, auch die Jugendlichen im Rahmen eines Schüleraustauschs Kontakte knüpfen und auf ihrer Ebene die Partnerschaft leben, um somit die deutsch-französische Freundschaft weiter auszubauen.

Deutsch als Fremdsprache fördern

Durch den Austausch soll in den beiden Schulen vor allem die Bereitschaft gefördert werden, französisch und deutsch zu erlernen. So haben sich nach dem Besuch vor einem Jahr mehr als 20 Schülerinnen und Schüler in Hondschoote für Deutsch als zweite Fremdsprache entschieden. Gerade aus diesem Grunde war es für das Collège St. Josephe ein großes Anliegen, auch in diesem Jahr einen Austausch zu initiieren, mit dem Ziel, auch diese Schüler für das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache zu gewinnen.

Intensives Sprachtraining

Für diese Woche wurde von der Klassenlehrerin der Klasse 7a, Julia Hammer, gemeinsam mit der Fachschaft Französisch, Maren Schäfer, ein buntes Programm zusammengestellt, so dass die französischen Gäste neben einem intensiven Sprachtraining auch die Gegend kennenlernen können.

Bürgermeister Jürgen Galm empfing die französischen Gäste aus der Partnerstadt Hondschoote am Mittwochvormittag und freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder eine große Gruppe von Schülern nach Osterburken kam. Bürgermeister Galm erinnerte daran, dass die Jumelage mit Hondschoote bereits seit 33 Jahren besteht. Es sei klar, dass die, die damals dabei waren, auch älter geworden seien. Deshalb sei es ihm wie auch seinem Kollegen in Hondschoote sehr wichtig, dass man wieder junge Menschen in beiden Städten zusammenbringe.

Weiter stellte er fest, Europa sei mittlerweile gut zu bereisen. "Ihr jungen Leute kommt herum, ihr könnt überall Urlaub machen. Doch es macht einen Unterschied, wenn man in einer Gemeinde in den Familien direkt drin ist und so besser die Gepflogenheiten und Eigenschaften kennenlernt." Darum geht es: "Dass sich die Menschen in Europa besser verstehen und sich kennen. So können sie in Europa gut und vielversprechend zusammenleben."

Galm wünschte den Schülern, dass sie in diesen Tagen Osterburken und die Umgebung bei den Ausflügen kennenlernen und in guter Erinnerung behalten. "Vielleicht können sich ja sogar dauerhafte Freundschaften entwickeln", schloss Galm und lud zu Getränken ein. Während ihres Aufenthalts in Osterburken unternahmen die Gäste Ausflüge zum Heidelberger Schloss und zur Experimenta nach Heilbronn. Im Anschluss an den Empfang beim Bürgermeister besuchten sie die Eberstadter Tropfsteinhöhle. Eine Stadtbesichtigung in Mosbach mit anschließendem Bowling rundet das Programm ab.

Der Gegenbesuch in Hondschoote ist für den Herbst geplant, und die Austauschpartner freuen sich schon darauf, teilte Maren Schäfer mit.kh

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 21.06.2012

 

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